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INDAC Viewing / Mein Leben als Zucchini

INDAC ist eine Animation- und VFX Community, welches sich zum Ziel gemacht hat kreative und Animations- Filmschaffende zusammenzuführen. Durch dieses Forum komme ich regelmäßig in die Gelegenheit an Pressevorstellungen teilzunehmen, und über die gezeigten Filme eine Rezension zu verfassen. Diese möchte ich gerne auch auf meinem Blog vorstellen.

 

Rezension zu „Mein Leben als Zucchini“

Der neun jährige Junge Icare, der auf den Spitznamen Zucchini hört, lebt mit seiner Mutter in einem kleinen Haus in der Stadt. Durch einen unglücklichen Unfall stirbt seine launische und alkoholkranke Mutter, und Zucchini ist plötzlich mit einer neuen Lebenssituation konfrontiert. Der freundliche Polizist Raymond nimmt sich seiner an und bringt ihn in ein Kinderheim außerhalb der Stadt, fortan sein neues Zuhause. Dort angekommen merkt er, dass das Leben nicht einfacher ist. Simon, ein rothaariger frecher Junge, macht ihm zu Anfang das Leben sehr schwer. Doch durch die anderen Kinder, die allesamt ihre eigene traurige Geschichte haben, raufen sie sich zusammen und knüpfen ein starkes freundschaftliches Band.

Eines Tages stößt Camille zu ihnen, ein junges Mädchen, in das sich Zucchini erst einmal auf Anhieb verliebt. Doch ihre Tante, die nur auf das Pflegegeld scharf ist, versucht Camille zu sich zu holen und sie von Zucchini und ihren Freunden zu trennen. Die Kinder planen gemeinsam Camille zurückzuholen, dass sie bei Ihnen im Kinderheim bleiben kann.

„Mein Leben als Zucchini“ ist ein klassischer Stop-Motion-Animationsfilm des Regisseurs Claude Barras und erzählt eine bedrückende, aber auch gleichzeitig warmherzige Geschichte. Die Charaktere sind alle liebevoll gestaltet und agieren in einer einnehmenden und farbenfrohen Welt. Der Einsatz von Licht ist immer passend und unterstützt dabei die Stimmung des Filmes.

Der Film ist eine perfekte Hommage an alle vernachlässigten Kinder, die jeden Tag mit ihren seelischen und körperlichen Wunden leben müssen. Der Regisseur schafft es dabei exemplarisch, anhand des Jungen Zucchini aufzuzeigen, dass man mit seinen Ängsten und Nöten nicht alleine ist. Das Kinderheim wird zu einem utopischen Zufluchtsort, in dem die Kinder mit viel Herz und Verständnis behandelt werden. Anders als bei vielen anderen Filmen, in denen solch ein Ort meist dunkel und bedrückend dargestellt wird.

„Mein Leben als Zucchini“ ist ein klassischer Stop-Motion-Animationsfilm des Regisseurs Claude Barras und erzählt eine bedrückende, aber auch gleichzeitig warmherzige Geschichte. Die Charaktere sind alle liebevoll gestaltet und agieren in einer einnehmenden und farbenfrohen Welt. Der Einsatz von Licht ist immer passend und unterstützt dabei die Stimmung des Filmes.

Der Film ist eine perfekte Hommage an alle vernachlässigten Kinder, die jeden Tag mit ihren seelischen und körperlichen Wunden leben müssen. Der Regisseur schafft es dabei exemplarisch, anhand des Jungen Zucchini aufzuzeigen, dass man mit seinen Ängsten und Nöten nicht alleine ist. Das Kinderheim wird zu einem utopischen Zufluchtsort, in dem die Kinder mit viel Herz und Verständnis behandelt werden. Anders als bei vielen anderen Filmen, in denen solch ein Ort meist dunkel und bedrückend dargestellt wird.

Der Film zeigt ein drastisches Bild von kaputten und entrückten Familienverhältnissen und eignet sich meiner Meinung nach eher für ältere Kinder oder junge Erwachsene und deren Eltern. Durch die Animationsfilm-Adaption gelingt es aber auch, ein jüngeres Publikum einzubinden. Nicht zuletzt aufgrund des gelungenen Film-Endes und des liebevollen Umgangs mit den Charakteren ist „Mein Leben als Zucchini“ ein beachtenswerter und absolut sehenswerter Animationsfilm.

meinlebenalszucchini

www.indac.org

 

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